Rückwärtsauktion
Normalerweise gewinnt bei Auktionen der höchste Bieter. Das Gegenteil ist bei einer Rückwärtsauktion der Fall. Hier gewinnt derjenige, der das niedrigste Angebot abgibt und auch noch der einzige Bieter mit diesem Angebot ist.Der Auktionsinhaber gibt vor, welches Service oder Gut erworben werden soll und kann einen maximalen Preis angeben. Bieter verlautbaren dann, um welchen Preis sie das Service oder Gut anbieten wollen.Das Prinzip der Rückwärtsauktion wird in vielfältiger Weise angewendet. Eine Variante ist, dass das Gut vom Auktionsinhaber zur Verfügung gestellt wird, aber das Bieten Kosten verursacht, beispielsweise dadurch, dass Angebote über kostenpflichtige Telefonnummern gemacht werden müssen. Falls viele Bieter Angebote machen, können die Einnahmen daraus für den Auktionsinhaber größer sein als der Wert der Ware.
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